Sternenparks – Sehnsuchtsorte für Hobbyastronomen und Sternengucker

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In Deutschland gibt es bislang vier ausgewiesene Sternenparks. Ähnlich dem Konzept der Nationalparke zum Schutz von Tier- und Pflanzenarten sowie Ökosystemen, sind Sternenparks Orte, die sich für den Schutz der natürlichen Dunkelheit durch den maßvollen Einsatz von künstlichem Licht einsetzen.

Deutschlands erster Sternenpark wurde 2014 ernannt, sein Gebiet umfasst den  Naturpark Westhavelland in Brandenburg, sowie die Gemeinde Schollene in Sachsen-Anhalt. Dort finden auch wichtige Freilandarbeiten für das Projekt Tatort Straßenbeleuchtung statt. Stand heute hat die International Dark Sky Association (IDA) drei weitere Sternenparks international anerkannt, den Sternenpark Nationalpark Eifel, den Sternenpark Winklmoos-Alm in den Chiemgauer Alpen sowie den Sternenpark Rhön, mit Fulda als erster Sternenstadt des Landes.

An diesen Orten lässt sich der natürliche Sternenhimmel besonders gut beobachten. Bis zu 6000 Sterne lassen sich entdecken und dazu in Sommer und Herbst das sternendurchsetzte, weiße Band der Milchstraße. Ziel der Sternenparks ist, unter anderem, diesen fantastischen Anblick als ältestes Kulturgut der Menschheit zu erhalten. Darüber hinaus geht es um den Schutz von Pflanzen- und Tierwelt, einen nachhaltigeren Umgang mit Energie, das menschliche Wohlbefinden sowie Information zur Problematik der Lichtverschmutzung.

Packen Sie also warme Kleidung und am besten auch ein Fernglas ein und werfen Sie selbst einen Blick in unendliche Weiten.

Insektensterben und Lichtverschmutzung – Thema im querFELDein-Podcast

Foto: IGB, GK

Die Online-Wissensthek „querFELDein“ bietet Fakten, Nachrichten und interessante Beiträge rund um das Thema Landwirtschaft der Zukunft. Folge 8 des querFELDein-Podcasts widmet sich den Themen Insektensterben und Lichtverschmutzung.

Dr. Franz Hölker vom Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) erklärt als Gast des Podcasts was Lichtverschmutzung eigentlich genau bedeutet und warum Lichtverschmutzung ein ökologisch relevantes und brisantes Thema ist.

Die Zuhörer erfahren, dass nicht nur die Lichtintensität sondern auch die Lichtfarbe und die Abschirmung von Licht bei der Beleuchtung berücksichtigt werden müssen, dass Insekten Licht anders wahrnehmen als Menschen, warum Astronomen 1913 Berlin den Rücken gekehrt haben und vieles weiteres mehr.

Den Link zum Nachhören gibt es hier: https://www.quer-feld-ein.blog/episodes/querfeldein-podcast-folge-8-insektensterben-lichtverschmutzung-wann-ist-zu-viel-licht-ein-problem/

Viel Spaß wünscht das Team von AuBe!

Das AuBe Projekt bei „Achtung Artenvielfalt!“

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Die zentrale Koordination der BMBF-Forschungsinitiative zum Erhalt der Artenvielfalt (FEdA) und die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung haben die bundesweite Aktionswoche „Achtung Artenvielfalt!“ ins Leben gerufen.

Zwischen dem 4. und 11. Oktober finden an verschiedenen Standorten Veranstaltungen rund ums Thema Artenvielfalt statt. Das AuBe Projekt beteiligt sich mit zwei Führungen.

Warum nennt man die Wirkung von Straßenleuchten auf Insekten „Staubsaugereffekt“? 

Die Antwort auf diese Frage und viele weitere spannende Informationen gibt es bei den Führungen am:

– Dienstag, 5. Oktober 2021. Start um 13:15 Uhr, Veranstaltungsort: Krakow am See, Schule

– Mittwoch, 6. Oktober 2021. Start jederzeit zwischen 12–16 Uhr, Veranstaltungsort: Leibniz Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB), Müggelseedamm 301, 12587 Berlin

Wir bitten vorab um eine Anmeldung per E-Mail an aube@igb-berlin.de, damit alle Corona-Schutzmaßnahmen eingehalten werden können. Es gelten die 3G-Regeln. Sie benötigen eine Mund-Nase-Schutzmaske, einen negativen Antigen-Test und/oder ein Zertifikat über die Genesung bzw. eine zweifache Impfung. Bitte schreiben Sie in Ihrer Anmeldung, an welchem der beiden Termine Sie teilnehmen möchten.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!